Rassismus

Ein Nachtclub verweigert jungen Roma den Zutritt. Eine Firma lehnt einen Bewerber für eine Arbeitsstelle ab, weil er kein europäischer Staatsangehöriger ist. Eine marokkanische Frau und ihre gesamte Familie werden von den Nachbarn belästigt. In einer Mietanzeige steht ‚keine Schwarze‘. Ein Gastwirt weist seine Kundschaft darauf hin, dass „Juden und Hunde nicht willkommen‟ sind. In einem Diskussionsforum ruft ein User zur ‚Deportation aller Muslime‘ auf. Dies sind nur einige Beispiele.

Rassismus

Die Gesetzgebung zum Schutz vor Rassismus und Diskriminierung bietet die Möglichkeit, Folgendes zu unterbinden:

  • Einstellungsverweigerung oder Entlassung, Mietverweigerung, Rechtsregelungen unter Differenzierung nach Merkmalen sogenannter ‚Rasse‘: direkte oder indirekte Diskriminierung;
  • Anstiftung zu Hass, Gewalt oder Diskriminierung: Hassreden;
  • Gewalt unterschiedlichster Art, körperliche und verbale Angriffe, Mobbing in der Schule, am Arbeitsplatz, beim Sport, im Internet, in den sozialen Medien: Hassstraftaten.

Fünf Merkmale sogenannter ‚Rasse‘ sind im Antidiskriminierungsgesetz festgehalten: Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Abstammung, nationale Herkunft und ethnische Herkunft.

Was unternimmt Unia?

Unia bekämpft Rassismus jeglicher Form, indem sie:

Unia ist auch für Fälle zuständig, in denen das Gesetz über die Leugnung von Völkermorden (u. a. des Holocaust) greift.


 

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